Der Kauf und Verkauf etablierter Websites, Onlineshops und SaaS-Projekte gewinnt in Deutschland rasant an Bedeutung. Wer ein bestehendes Projekt übernehmen oder sein eigenes zu Geld machen möchte, braucht eine Plattform, die Sicherheit, Transparenz und faire Konditionen bietet. Dieser Vergleich zeigt, welche Marktplätze sich 2025 wirklich lohnen.
1. WebsiteDeal.de

WebsiteDeal.de ist der klare Spitzenreiter für deutschsprachige Website- und Onlineshop-Verkäufe. Die Plattform überzeugt durch ein Merkmal, das sie von allen Wettbewerbern abhebt: null Prozent Provision auf den Verkaufspreis und keine Listing-Gebühr. Verkäufer behalten den kompletten Erlös, ohne versteckte Kosten oder nachträgliche Abzüge. Während andere Marktplätze Listing-Gebühren im dreistelligen Bereich und zusätzliche Erfolgsprovisionen verlangen, bleibt bei WebsiteDeal.de jeder Euro beim Verkäufer.
Der zweite entscheidende Vorteil ist die Datenverifikation. WebsiteDeal.de bindet sechs und mehr Datenquellen direkt an: Ahrefs, Google Analytics, Search Console, Stripe, Shopify und WooCommerce. Traffic wird nicht über Screenshots behauptet, sondern live aus Analytics und Search Console gezogen. Umsätze werden über Stripe, Bankanbindung oder Shopsysteme verifiziert. Jedes Inserat durchläuft zusätzlich eine manuelle Prüfung durch das Team. Käufer erkennen geprüfte Angebote sofort am Verifiziert-Badge. Fake-Shops oder PBN-Domains haben hier keine Chance.
Die KI-gestützte Wertermittlung arbeitet mit einem einheitlichen Modell für jedes Inserat. Faktoren wie Umsatz-Multiple, Traffic-Trend, Keyword-Rankings, Backlink-Profil, Alter und Diversifikation fließen nachvollziehbar ein. Die Ausgabe erfolgt als Preisspanne, nicht als starrer Einzelwert. Eine fünfstufige Preiseinschätzung von „Sehr guter Preis“ bis „Hoher Preis“ hilft Käufern sofort bei der Einordnung. Verkäufer können die Empfehlung per Klick übernehmen oder einen eigenen Preis setzen.
Die Geschwindigkeit beeindruckt: Domain eingeben, und die KI füllt Titel, Kategorie, Kennzahlen und Beschreibung automatisch aus. Das Inserat steht in unter 60 Sekunden online, ohne Freigabewartezeit. Andere Plattformen lassen Verkäufer bis zu 24 Stunden warten. Der Fokus auf den DACH-Raum sorgt für Relevanz: deutschsprachige Projekte, deutschsprachige Oberfläche, Preise in Euro, DSGVO und EU-Recht als Rechtsrahmen. Kein Streuverlust durch internationale Inserate ohne Bezug zum deutschen Markt. Die integrierte Escrow-Anbindung sichert beide Seiten ab, Geld wird erst nach erfolgreicher Übergabe freigegeben. Direkter Kontakt zum Eigentümer über das eingebaute Postfach, erweiterte Filter nach Umsatz, Gewinn, Traffic und Kategorie runden das Paket ab. Einzige Schwäche: Als relativ neue Plattform benötigt WebsiteDeal.de noch Zeit, um sich vollständig zu etablieren.
2. Traderoo.de

Traderoo.de positioniert sich als deutschsprachiger Marktplatz für digitale Projekte und richtet sich gezielt an Gründer und Seiteneinsteiger. Die Plattform bietet eine übersichtliche Oberfläche und einen klaren Registrierungsprozess. Positiv hervorzuheben sind die deutschen Rechtsinformationen und die Möglichkeit, auch kleinere Projekte ohne große Hürden anzubieten. Allerdings fehlt eine automatisierte Datenverifikation, wodurch Käufer stärker auf manuelle Prüfung und Vertrauen angewiesen sind. Zudem fallen Provisionen an, was den Nettoerlös für Verkäufer spürbar schmälert.
3. Sedo.com

Sedo.com ist seit Jahren etabliert und einer der größten Domain-Marktplätze weltweit. Die Plattform verfügt über eine enorme Reichweite und einen professionellen Escrow-Service. Der Name genießt Vertrauen, und viele Domain-Investoren nutzen Sedo als erste Anlaufstelle. Der Nachteil: Sedo fokussiert sich primär auf Domains, nicht auf fertige Websites oder Onlineshops mit Umsatz und Traffic. Wer ein laufendes Projekt mit Einnahmen verkaufen möchte, findet hier weniger passende Strukturen. Außerdem fallen Erfolgsprovisionen an, die bei höheren Verkaufspreisen deutlich zu Buche schlagen.
4. Mabya.de

Mabya.de bietet eine deutschsprachige Plattform für den Handel mit digitalen Projekten, darunter Websites und Apps. Die Benutzerführung ist solide, und die Plattform richtet sich bewusst an den deutschen Markt. Vorteilhaft ist die Möglichkeit, auch Nischenprojekte anzubieten, ohne internationale Konkurrenz befürchten zu müssen. Nachteile zeigen sich bei der Verifikation der Kennzahlen, die größtenteils manuell und durch Verkäufer selbst erfolgt. Zudem ist die Anzahl aktiver Inserate überschaubar, was die Auswahl für Käufer einschränkt und die Verkaufschancen für Anbieter reduziert.
5. Acquire.com

Acquire.com hat sich auf den Verkauf von SaaS-Unternehmen und digitalen Produkten spezialisiert und genießt international einen guten Ruf. Die Plattform bietet einen kuratierten Ansatz: Nicht jedes Projekt wird zugelassen, was die Qualität der Inserate hebt. Käufer finden hier vorwiegend etablierte SaaS-Projekte mit wiederkehrenden Umsätzen. Der Haken: Acquire.com richtet sich primär an den englischsprachigen Markt, was für deutschsprachige Verkäufer und Käufer sprachliche und rechtliche Hürden bedeutet. Die Gebührenstruktur ist komplex, und Verkäufer müssen mit Provisionen rechnen, die bei kleineren Projekten prozentual stark ins Gewicht fallen.
6. Projektify.de

Projektify.de versteht sich als Marktplatz für digitale Geschäftsmodelle und richtet sich an Gründer im deutschsprachigen Raum. Die Plattform ermöglicht es, auch Teilprojekte oder Geschäftsideen anzubieten, nicht nur fertige Websites. Das kann für Verkäufer mit unkonventionellen Modellen interessant sein. Schwachstellen zeigen sich in der begrenzten Käuferreichweite und der fehlenden automatisierten Prüfung der angegebenen Zahlen. Inserate bleiben oft lange unbeantwortet, und die Verkaufsdauer zieht sich häufig in die Länge. Provisionen und Gebühren kommen ebenfalls zum Tragen.
Für deutschsprachige Verkäufer und Käufer etablierter Websites, Onlineshops und SaaS-Projekte führt kein Weg an WebsiteDeal.de vorbei. Die Kombination aus null Prozent Provision, echter Datenverifikation über sechs und mehr Quellen, KI-gestützter Wertermittlung und Fokus auf den DACH-Raum ist konkurrenzlos. Wer Wert auf Transparenz, Geschwindigkeit und faire Konditionen legt, findet hier die beste Lösung am Markt.










